Wer wir sind

Wir sind ein Team von zwei GassenarbeiterInnen, die an vier Tagen pro Woche als Ansprechpartner in den Gassen von Biel unterwegs oder im Treffpunkt anwesend sind. Unterstützt werden wir von freiwilligen HelferInnen.

 

Vertraulich und kostenlos bieten wir auf Wunsch Beratung, Begleitung und Vermittlung an. Ob in Krisensituationen oder bei einfacher Informationsvermittlung, wir unternehmen nichts ohne vorherige Absprache und Verschwiegenheit ist uns wichtig. Akzeptanz und Solidarität in den Beziehungen gehören zu unserer Haltung.

Charta der aufsuchenden Sozialarbeit

 

Verein

Der Verein steht für aufsuchende soziale Arbeit im öffentlichen Raum und dessen Stärkung im Dienste der Menschen, die sich darin aufhalten.

 

Die kirchlich getragene Gassenarbeit ist ein ökumenischer Verein, der zum Hauptteil von Kirchgemeinden der Region Biel, Seeland & Jura und zu einem kleineren Teil mit privaten Spenden finanziert wird. Der Verein wurde 1993 gegründet. Den ehrenamtlichen Verein leitet ein fünfköpfiger Vorstand, der sich fünf Mal im Jahr mit dem Team trifft, um Projekte zu koordinieren und den fachlichen Austausch zu gewährleisten. Die Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt.

(Statuten und Arbeitskonzept der Gassenarbeit)


Vernetzung

Wir sind Mitglied bei der Fachgruppe Gassenarbeit der Deutschweiz (FaGass) sowie AvenirSocial  dem Berufsverband der Sozialarbeitenden und dem Dacherverband Sozialer Institutionen Biel

 

Team

Désirée Kozma & Benjamin Scotoni
Gassenarbeiter

 

Vorstand

Von links:
Stefan Affolter, Sara Bapst (Präsidentin), Erich Buess, Thomas Drengwitz (Stv-Präsident), Christine Ammon

 

Geschichte

Am 26. April 1993 findet unter der Leitung des Tagespräsidenten Alfred Rentsch die Gründungsversammlung des „Vereins für kirchlich getragene Gassenarbeit Biel-Seeland-Jura“ statt. Im selben Jahr werden zwei Gassenarbeiter angestellt, um die Probleme mit den „Süchtigen“ auf der Kirchenterrasse besser zu bewältigen. 
In den folgenden Jahren wird mit der Unterstützung der Gassenarbeiter eine Reihe von alternativen, gassennahen Projekten umgesetzt und neue Angebote werden geschaffen.

1998 wird die erste Gassenarbeiterin eingestellt. Diese konzentriert ihre Arbeit auf das Prostituitionsmilieu. Neben der Realisierung verschiedener Projekte wird vor allem Präsenz an einschlägigen Orten, sowie die Hilfe und der Beistand für Menschen in schwierigen Lebenssituationen geleistet
2002 zieht die Gassenarbeit von der Bahnhofstrasse an die Kontrollstrasse. Das Büro wird zum Treffpunkt für Personen von der Gasse. Beratungen finden vermehrt in diesen Räumen statt.
2013 feiert die Gassenarbeit auf der Kirchenterrasse ihr zwanzig jähriges Jubiläum. Die Gassenarbeit fokussiert sich wieder stärker auf die Arbeit im öffentlichen Raum und ist regelmässig an einschlägigen Orten präsent.

 

Mitglieds- und Beitragsgemeinden

Der Verein kirchlich getragene Gassenarbeit wird von den folgenden Kirchgemeinden finanziert:

Mitgliedsgemeinden
Ref. Gesamt-KG Biel
Röm.kath. KG Biel und Umgebung
Röm.kath. KG Seeland-Lyss
Ref. KG Nidau
Ref. KG Bürglen
Paroisse réf. St-Imier
Ref. KG Täuffelen
Ref. KG Diessbach
Ref. KG Gottstatt
Röm.kath. KG Pieterlen, Lengnau, Meinisberg
Paroisse réf. Tramelan
Paroisse réf. Corgémont-Cortébert
Ref. KG Pilgerweg Bielersee (Twann, Tüscherz, Ligerz)
Ref. KG Erlach-Tschugg
Ref. KG Sutz-Lattrigen
Ref. KG Vinelz-Lüscherz
Ref. KG Kappelen-Werdt
Ref. KG Bargen
Paroisse réf. Sonceboz-Sombeval
Paroisse réf. Courtelary-Cormoret
Christkath. KG Biel
Ref. KG Oberwil bei Büren (Bibern, Biezwil, Gossliwil, Lüterswil, Oberwil bei Büren, Schnottwil)

Beitragsgemeinden
Ref. KG Aarberg
Ref. KG Büren
Ev. Ref. KG Gampelen-Gals
Ref. KG Ins
Paroisse réf. La Neuveville
Ref. KG Lengnau
Ref. KG Pieterlen
Ref. KG Rüti
Paroisse cath. Rom. Tramelan