Was wir tun

Wir sind auf der Gasse und an unserem Treffpunkt anzutreffen. Hast du Fragen zu Themen wie Wohnen, Arbeit, Gesundheit, Finanzen, Beziehungen, etc. und suchst Hilfe? Möchtest du Unterstützung bei der Realisierung eines Projektes oder für die Bildung einer Gruppe? Oder möchtest du einfach mal mit jemandem reden?
Nimm mit uns Kontakt auf.

 

Angebot

Zweimal wöchentlich ist unser Treffpunkt offen:

                                                      Dienstag, 10.00 – 12.00 Uhr & Donnerstag, 10.00 – 12.00 Uhr 

Während den Öffnungszeiten kannst Du die Computer und das Telefon benutzen und aus unserem Fundus Kleider beziehen – oder uns deine alten Kleider bringen. Ausserdem ist immer ein/e GassenarbeiterIn anwesend, wenn du ein Anliegen hast, jemanden suchst, der dir zuhört, Infos brauchst, etc.

Einmal wöchentlich werden Lebensmittel der Schweizer Tafel abgegeben. Abgabezeit:  

                                                       Dienstag, 13.30 – 14.15 Uhr

Wir stellen für Berechtigte Bezugskarten aus. Falls Du Interesse hast, melde Dich bei uns.

 

 

Arbeitsbereich

Wir verfolgen einen ganzheitlichen Arbeitsansatz und sind nicht auf bestimmte Bereiche spezialisiert. Die Inhalte unserer Arbeit sind sehr vielfältig und bewegen sich rund um die Themen:  
Wohnen, Arbeit, Gesundheit, Sucht, Finanzen, Armut, Gewalt und Repression, soziale Ausgrenzung, Beziehungen, Kultur, Treffpunkte, Recht etc.
Du kannst mit uns über alles sprechen. Gemeinsam finden wir heraus, wie es weitergehen soll/kann.

 

Orientierung und Prinzipien

In unserer Arbeit orientieren wir uns an der Charta der Aufsuchenden Sozialarbeit und an der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (Charta der Aufsuchenden Sozialarbeit u. Allg. Erklärung der Menschenrechte) und handeln nach folgenden Prinzipien:
 
Niederschwelligkeit
Unser Angebot ist kostenlos und entspricht Deinen Bedürfnissen. Wir sind für Dich zeitlich und räumlich einfach zu erreichen und regelmässig vor Ort präsent.
 
Freiwilligkeit
Über die Aufnahme, die Dauer und die Häufigkeit des Kontaktes entscheidest Du.

Akzeptierend
Du fühlst Dich unabhängig von Deiner Lebenssituation und -geschichte von uns verstanden, ernst genommen und respektiert und kannst über alles mit uns reden.

Parteilichkeit
Du findest eine Deinen Vorstellungen und Anliegen entsprechende Interessenvertretung und Parteinahme.

Vertraulichkeit
Deine Informationen werden ohne Deine Zustimmung nicht weitergegeben. Wir wahren volle Transparenz und Verschwiegenheit gegenüber Dritten und führen keine Akten.

 

Methoden

Wir sind in Biels Gassen unterwegs. Dabei knüpfen wir Kontakte, pflegen Beziehungen und sind offen für die Menschen vor Ort und ihre Themen.  
Die Präsenz auf der Gasse bzw. im öffentlichen und halböffentlichen Raum ist die Basis unserer Arbeit. Die Gassenarbeit baut auf fünf Bausteinen auf: 

1) Präsenz:
Präsenz bedeutet Teilnahme und Teil-habe am Alltag auf der Gasse. Dies bedingt eine defensive, abwartende Grundhaltung, in der natürliche Beziehungen und Vertrauen wachsen können.  

2) Information und Beratung:
Auf der Gasse oder in unseren Büros bieten wir Beratungen an. Dabei kann es sich um eine ein- oder mehrmalige Beratung(en) handeln, die von einer einfachen Auskunft bis hin zu einem längeren Beratungsprozess reichen können.  

3) Öffentlichkeitsarbeit (ÖA):
Gassenarbeit findet im öffentlichen Raum statt und ist daher immer auch Öffentlichkeitsarbeit.  Was wollen wir aber mit ÖA erreichen:
- Vermitteln zwischen verschiedenen Interessengruppen,
- Zugänglich machen von gesellschaftlichen Ressourcen und Dienstleistungen
- fördern eines Klimas der Toleranz, der Akzeptanz und des Verständnisses
 
Wie machen wir ÖA:       
- Präsenz im öffentlichen/halböffentlichen Raum        
- Medienarbeit
- Kontakte zu Institutionen und Verwaltungen herstellen      
- Vermittlung in Konfliktsituationen  

4) Unterstützung von Selbstorganisation und Projekten:
Wir wollen die Selbstorganisation von Betroffenen und Gruppen fördern. Wir greifen Ideen auf und helfen diese umzusetzen. Dabei übernehmen wir keine tragende, sondern eine unterstützende Rolle. Wir engagieren uns ausserdem bei Projekten, die nicht oder nur teilweise von Betroffenen getragen werden, wenn diese Strukturen schaffen, die möglichst vielen Betroffenen und Beteiligten erlauben, soziale und sachliche Verantwortung zu übernehmen.  

5) Eigenaktivität:
Sind soziokulturelle und/oder animatorische Projekte und Aktivitäten, die von den GassenarbeiterInnen organisiert und durchgeführt werden. Eigenaktivitäten verfolgen immer einen gemeinschaftlichen Zweck und dienen auch dazu die GassenarbeiterInnen als Menschen wahrnehmbar und greifbar zu machen. Zum Arbeitskonzept

 

Jahresberichte

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Jahresbericht 2015 (de)
2015_jahresbericht_gassenarbeit_de.pdf
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